Die Frage nach dem, "was uns unbedingt angeht" und "was die Welt im Innersten zusammenhält" stellt sich heute dringlicher denn je. Die "Evangelischen Perspektiven" versuchen darauf eine Antwort zu geben. Information und Orientierung über Kirche und Religion, Theologie und Spiritualität für Suchende und Interessierte, Skeptiker und Kirchenkritiker.
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Radiosendung:
Bayern 2 - Evangelische Perspektiven |
Zur Sendung
Sendezeit im Radio:
an Sonn- und Feiertagen von 8.30 bis 9.00 Uhr
Podcast-Aktualisierung:
jeden Sonntag
| Von der "Gottesvergiftung" zur Erleuchtung? Psychotherapie und Spiritualität im Dialog - 15.11.2009 | ||
| Jahrzehntelang haben Psychologen Religion und Glauben sehr kritisch beurteilt. Religion ist eine Illusion, eine kindliche Wunschvorstellung, eine Neurose, so sah es Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse. Heute haben viele Therapeuten die Heilungspotentiale einer religiösen Bindung wieder neu entdeckt. Peter Erlenwein berichtet in den Evangelischen Perspektiven über Psychotherapie und Spiritualität im Dialog. | ||
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Datum: 15.11.2009Länge: 25:52 min Größe: 17.77 MB |
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| Mit Blues und Gebet in die Freiheit. Die evangelischen Kirchen und die friedliche Revolution in der DDR - 08.11.2009 | ||
| Morgen, am 9. November, jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 20. Mal. Die Überwindung dieser Grenze wurde nur möglich durch die vorangegangenen Massenproteste in der DDR, die auch durch evangelische Gemeinden unterstützt wurden. Pfarrer wurden zu wichtigen Ansprechpartnern für die verschiedenen Oppositionsgruppen in der DDR, im Herbst 1989 wurden die Kirchen schließlich zu den besonders wichtigen Akteuren der Bürgerbewegung. Niels Beintker über die Geschichte der friedlichen Revolution und die Rolle der evangelische Kirche bei ihrem Gelingen. | ||
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Datum: 08.11.2009Länge: 26:10 min Größe: 17.97 MB |
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| Ein Fuchs voller Sirenengesang - 01.11.2009 | ||
| Am 19. April 1560 starb der Reformator. Für die evangelische Kirche ist die Wiederkehr seines 450. Todestages Anlass für ein Melanchthon-Jahr, das gestern am Reformationstag begann. Philipp Melanchthon steht bis heute im Schatten Martin Luthers. Zu Unrecht. Denn ohne ihn wäre der evangelische Glaube nicht das geworden, was er heute ist. Ein Porträt von Elke Endraß: | ||
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Datum: 01.11.2009Länge: 27:01 min Größe: 18.56 MB |
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| Der Glaube - ein Wundermedikament? - 25.10.2009 | ||
| Spiritualität ist schwer zu messen. Mit Fragebögen und Gehirnströmen kommen ihr Wissenschaftler kaum auf die Spur. Darum war der Glaube in der Medizin lange Zeit ein Tabu, er hatte allenfalls einen Placeboeffekt. Doch inzwischen weiß man auch um seine heilsame Wirkung. Eine ganzheitliche Medizin darf die menschliche Seele nicht einfach ausblenden. Rita Homfeldt berichtet in den Evangelischen Perspektiven über Spiritualität in Krankheit und Pflege: | ||
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Datum: 25.10.2009Länge: 24:08 min Größe: 16.57 MB |
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| Dem Nächsten dienen - 18.10.2009 | ||
| Wenn sie gefragt werden, warum sie Mitglied in der Kirche sind, antworten viele Menschen: wegen ihres soziales Engagements. Kirche und Diakonie gehören zusammen. Das Diakonische Werk Bayern ist ein Teil der Evangelischen Landeskirche. Aber vor Ort in den Gemeinden gibt es Probleme: Zum Beispiel, wenn es darum geht, Vorstände für die örtlichen Diakonievereine zu finden. Zu komplex sind die Geschäfte der Diakonie mittlerweile geworden, als dass sie von Ehrenamtlichen problemlos bewältigt werden könnten: Altenpflege, ambulante Pflege, Krankenhäuser. Frank Wairer berichtet über das Spannungsfeld Diakonie und Kirche. | ||
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Datum: 18.10.2009Länge: 23:32 min Größe: 16.17 MB |
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| Buddhismus - Ein Weg des Friedens? - 11.10.2009 | ||
| Der Buddhismus gilt als Religion des Friedens. Der friedlich thronende Buddha ist das Symbol einer religiös verordneten Gewaltlosigkeit, und der Dalai Lama ist die moderne Inkarnation dieses Ideals. Doch die Geschichte des Buddhismus kennt auch die Gewalt, zum Beispiel auf Sri Lanka oder in Japan. Corinna Mühlstedt über Ideal und Wirklichkeit einer Friedens-Religion. | ||
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Datum: 11.10.2009Länge: 26:25 min Größe: 18.14 MB |
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| Klammer des Zusammenhalts - 04.10.2009 | ||
| Die DDR Staatsdoktrin war eindeutig: kirchenfeindlich, areligiös. Dennoch ist es dem Staat nie gelungen, die Kirchen völlig auszuschalten. Und auch nicht ihre Hilfswerke. Der Diakonie wies die DDR-Führung sogar gewisse Aufgaben zu – vor allem in der Betreuung von Alten, Kranken und geistig Behinderten. Diese Aufgaben waren allerdings nur mit Unterstützung aus dem Westen zu schultern. Hinzu kam seit 1963 eine weitere, politisch brisante Rolle der Diakonie: im Auftrag der Bundesregierung wickelte sie höchst diskrete Geld- und Gütertransfers von West nach Ost ab, um den Freikauf politischer Häftlinge zu ermöglichen. Klaus Boffo über die Diakonie im geteilten Deutschland. | ||
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Datum: 04.10.2009Länge: 26:01 min Größe: 17.87 MB |
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| Zum 80. Geburtstag der Theologin Dorothee Sölle - 27.09.2009 | ||
| Für die einen ein Vorbild, für die anderen nicht selten ein Ärgernis: Dorothee Sölle engagierte sich für die Rechte der Frauen und war gegen eine Kultur des Gehorsams in der Kirche. Mit Sitzblockaden protestierte die evangelische Theologin gegen Atomraketen und Rüstungsexporte, wehrte sich gegen Armut und Unterdrückung. Prominent trat Sölle, gemeinsam mit ihrem Mann, Fulbert Steffensky, auf Kirchentagen auf und polarisierte durch das von ihr mitbegründete "Politische Nachtgebet". 2003 starb Dorothee Sölle. Am 30. September wäre sie achtzig Jahre alt geworden. Mechthild Müser erinnert an die streitbare Theologin. | ||
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Datum: 27.09.2009Länge: 24:36 min Größe: 16.90 MB |
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| Die Kirche und die Moderne. Wie viel Reform verträgt Religion? - 20.09.2009 | ||
| Die Kirche ist immer reformbefürftig. Oder auf Latein: Ecclesia semper reformanda. Gerade die Kirchen der Reformation haben sich diesem Credo verpflichtet und suchen ständig nach neuen Wegen, wie die Kirche den Glauben lebt und gestaltet. In der kommenden Woche beginnt in Kassel eine Zukunftswerkstatt der Evangelischen Kirche in Deutschland. Doch wie viel Reform verträgt Religion? Wie modern darf Kirche sein? Michael Reitz über die schwierige Gratwanderung zwischen Zeitgeist und Zeitlosigkeit. | ||
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Datum: 20.09.2009Länge: 24:19 min Größe: 16.70 MB |
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| "Warum darf ich mein Leben Gott nicht zurückgeben? Evangelische Theologen diskutieren über Sterbehilfe - 13.09.2009 | ||
| Der deutsche Bundestag hat nach jahrelangem Ringen ein Gesetz verabschiedet, das Patientenverfügungen regelt. Es ist ein liberales Gesetz, das dem Patientenwillen absolute Priorität einräumt. Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung auch am Lebensende. Beide großen Kirchen in Deutschland haben sich kritisch zu diesem Gesetz geäußert. Sie befürchten eine Aufweichung des Lebensschutzes und Gesetze wie in der Schweiz oder Holland, die unter bestimmten Umständen Sterbehilfe ermöglichen. Doch bei etlichen Theologen, vor allem evangelischen Theologen wächst das Unbehagen an einer allzu starken Bevormundung durch die Kirche in Fragen des Lebensendes. | ||
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Datum: 13.09.2009Länge: 26:10 min Größe: 17.97 MB |
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| Der Aufbruch der Beginen. Die spirituelle Frauenbewegung des Mittelalters - 06.09.2009 | ||
| Frauen im Mittelalter - eigenständig, demokratisch, sozial engagiert: das gab es wirklich. Die "Beginen" waren eine der großen Frauenbewegungen im Mittelalter, die im 13. Jahrhundert ausgehend von den Niederlanden ganz Europa mit neuen Gedanken und neuen spirituellen Lebensformen versorgten. Eine Zeitlang konnten Frauen in den Beginenhöfen selbstbestimmt ihre Spiritualität leben und ein neues Lebensmodell entwickeln, bevor sie von der Kirche verboten und verfolgt wurden. Hildegunde Wöller erzählt vom Aufbruch - und von einem Neuaufbruch der Beginen. | ||
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Datum: 06.09.2009Länge: 21:46 min Größe: 14.95 MB |
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| Der grönländische Heiler und Schamane Angaangaq - 30.08.2009 | ||
| Der globale Klimawandel verändert die Lebensbedingungen von Menschen, Tieren und Pflanzen dramatisch. Auch das Eis der Arktis, und damit die Eisdecke Grönlands schmilzt sehr viel schneller als erwartet. Der Schamane Angaangaq ist Stammesältester der grönländischen Eskimo-Kalaalit und vertritt ihre Interessen bei vielen internationalen Vereinigungen, u.a. auch bei den Vereinten Nationen. Seine Botschaft ist: erst wenn das Eis in den Herzen der Menschen zu schmelzen beginnt, kann den Herausforderungen und Veränderungen des Treibhauseffektes wirksam begegnet werden. Peter Erlenwein stellt den engagierten Schamanen aus der Arktis vor. | ||
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Datum: 30.08.2009Länge: 26:06 min Größe: 17.92 MB |
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| Die Endlichkeit der Welt besiegen! Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft - 23.08.2009 | ||
| m Zuge der Finanzkrise wächst das Unbehagen an der kapitalistischen Wirtschaft. Dieses Unbehagen findet man schon in den Anfängen der industriellen Beschleunigung des Kapitalismus: Johann Wolfgang von Goethe lässt seinen Faust Karriere machen: als Staatsmann, Feldherr und frühkapitalistischen Großunternehmer. In den letzten Jahren entdecken Germanisten und Wirtschaftswissenschaftler: Goethe hat mit Faust keinen positiven Helden geschaffen, der "immer strebend sich bemüht", sondern einen tragischen Helden, der sich von der Macht der ökonomischen Beschleunigung aus der Bahn werfen lässt: Das Geld in seiner Form als Kapital wird für Faust zum alchemistischen Stoff, zum Wundermittel, mit dem er die Grenzen von Zeit und Raum überwinden will. Die Endlichkeit der Welt besiegen! Christoph Fleischmann über Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft. | ||
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Datum: 23.08.2009Länge: 23:54 min Größe: 16.42 MB |
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| Aufstand der Gemeinden - Die fränkische Basis macht mobil gegen die Kirchenleitung in München - 16.08.2009 | ||
| In der evangelischen Kirche in Bayern rumort es. Pfarrer und Pfarrerinnen, Kirchenvorstände und Gemeindemitglieder begehren auf. Sie wollen die Kirchengemeinden vor Ort gegenüber der landeskirchlichen Zentrale in München stärken und bei der Verwendung von Geldern mehr mitreden. Vor allem in Franken ist der Unmut groß. Ulrike Lefherz stellt in den Evangelischen Perspektiven die Initiative "Aufbruch Gemeinde" vor. | ||
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Datum: 16.08.2009Länge: 26:07 min Größe: 17.94 MB |
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| Ehrenrettung für den Zeitgeist. Wie der Glaube glaubhaft bleibt - 09.08.2009 | ||
| Religion steht für Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit. Für Tradition, die sich nicht von heute auf morgen ändert. Doch wie viel Beständigkeit kann sich Religion leisten, ohne rückständig zu sein? Andererseits: Eine Kirche, die jedem Trend hinterher rennt, verliert schnell an Glaubwürdigkeit. Wie viel Zeitgeist verträgt die Theologie? Ein Beitrag von Friederike Weede. | ||
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Datum: 09.08.2009Länge: 26:07 min Größe: 17.94 MB |
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| Darwin weiterdenken! Theologie und Evolution - 02.08.2009 | ||
| Wie ist die Welt entstanden? Wie die Erde, der Mensch, Tiere, Pflanzen? Für bibeltreue Christen sind solche Fragen klar zu beantworten. Sie lesen die ersten Kapitel des Alten Testaments eins zu eins, und damit steht Gott am Anfang aller Schöpfung. Doch spätestens seit Charles Darwin werden solche Ansätze immer mehr in Frage gestellt, erscheinen als unvernünftiger Sonderglaube. Naturwissenschaften, die Evolutionslehre werden zum entscheidenden Gegenentwurf, bis heute. Das Jahr 2009 ist Darwin Jahr, sein 200. Geburtstag. Claudia Christophersen nimmt das zum Anlass in den Evangelischen Perspektiven, Darwin "weiterzudenken", Theologie und Evolutionslehre zusammenzubringen. | ||
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Datum: 02.08.2009Länge: 24:45 min Größe: 17.01 MB |
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| Ottheinrichs Pilgerfahrt ins Heilige Land - 26.07.2009 | ||
| Im ausgehenden Mittelalter war es geradezu Pflicht für einen jungen, adligen Mann eine Pilgerreise ins Heilige Land zu unternehmen - zu den Heiligen Stätten. Mit der Reformation ging die Zahl der Wallfahrer deutlich zurück, und so war Ottheinrich von Neuburg-Pfalz 1521 der letzte Reichsfürst, der diese Pilgertour nach Jerusalem unternahm. Über seine Reise hat er gewissenhaft Tagebuch geführt. Eine ausgezeichnete Quelle für Glaubenspraxis und Frömmigkeit im späten Mittelalter. Carola Zinner berichtet in den Evangelischen Perspektiven über Ottheinrichs Pilgerfahrt ins Heilige Land. | ||
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Datum: 26.07.2009Länge: 26:08 min Größe: 17.95 MB |
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| Hilfreich oder hilflos? - 19.07.2009 | ||
| Geburt, Erwachsenwerden, Heiraten, Sterben - das sind Stationen im Leben, die von der Kirche begleitet werden. Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung - das sind die kirchlichen Übergangsrituale, die nach wie vor für die meisten Menschen in Deutschland unverzichtbar sind - oft die letzte Brücke zur Kirche. Geseko von Lüpke stellt in den Evangelischen Perspektiven die Frage, ob denn diese Riten noch zeitgemäß sind und vor allem, ob sie den Bedürfnissen der Menschen noch gerecht werden. | ||
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Datum: 19.07.2009Länge: 26:10 min Größe: 17.97 MB |
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| Ethik als Erfolgsfaktor - Führungsethik in Zeiten der Rezession - 12.07.2009 | ||
| Papst Benedikt XVI. hat in dieser Woche eine Sozialenzyklika veröffentlicht, er sieht die Wirtschafts- und Finanzkrise als Chance für einen radikalen Neuanfang, er fordert strengere ethische Regeln für die globale Wirtschaft. Allein der Profit rechtfertige kein unternehmerisches Handeln. Doch was bedeutet das in der Praxis? Rita Homfeldt über Führungsethik in Zeiten der Rezession. | ||
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Datum: 12.07.2009Länge: 24:11 min Größe: 16.61 MB |
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| Religionsfreiheit von Putins Gnaden - 05.07.2009 | ||
| Seit der Öffnung Russlands scheint man dort auch mit dem Himmel versöhnt. Es darf wieder gebetet werden. Mehr noch: es soll wieder gebetet werden! In Russland heißt das: die Orthodoxe Kirche ist wieder mächtig und gilt als offizielle Staatsreligion. Wie weit ist hier noch Platz für andere Kirchen, die ihren Glauben auch in Freiheit ausüben möchten? Wolf Gaudlitz ist dieser Frage auf einer Reise nach Sibirien nachgegangen. | ||
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Datum: 05.07.2009Länge: 26:51 min Größe: 18.44 MB |
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| Nirwana oder Himmelreich? Was Buddhismus und Christentum trennt und verbindet - 28.06.2009 | ||
| Christentum und Buddhismus galten lange Zeit als ausgesprochene Gegenentwürfe. Allein die Bilder, die man spontan mit beiden Religionen verbindet, erscheinen gegensätzlich: Auf der einen Seite Jesus Christus und sein qualvoller Kreuzestod, auf der anderen Seite der lächelnde Buddha im Lotus-Sitz. Dennoch ist ein weltweiter Dialog zwischen Buddhisten und Christen im Gang. Er kann dazu beitragen, die jeweils eigene Tradition im Licht der anderen neu zu entdecken. Gerda Kuhn ist der Frage nachgegangen, was beide Religionen trennt und verbindet. | ||
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Datum: 28.06.2009Länge: 25:45 min Größe: 17.69 MB |
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| Erspielte Wahrheiten. Dialog der Religionen als szenisches Spiel - 21.06.2009 | ||
| Interreligiöser Dialog erschöpft sich häufig in Informationsveranstaltungen und der Anwesenheit von Honoratioren bei liturgischen Feiern der jeweiligen Religionen. Heute geht es in den evangelischen Perspektiven um einen spannenden Versuch: interreligiöser Dialog als Spiel. Der Ort: das hinduistisch geprägte Indien. Wer dort Christ ist, lebt in mindestens zwei religiösen Sphären – halb im Hinduismus, halb im Christentum. In Poonah bot sich Peter Erlenwein mittels der Methode des szenischen Spiels die Gelegenheit, über längere Zeit Möglichkeiten und Grenzen eines experimentellen, interreligiösen Dialogs zu erproben. | ||
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Datum: 21.06.2009Länge: 23:55 min Größe: 16.43 MB |
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| Luthers radikale Brüder und Schwestern - Die Geschichte der Mennoniten - 14.06.2009 | ||
| Sie lassen ihre Kinder nicht taufen, sondern warten, bis der Täufling fast erwachsen ist und selbst einwilligt. Sie nehmen die Bibel buchstabengetreu beim Wort, sind überzeugte Pazifisten, leisten keinen Eid und bräuchten im Prinzip keinen Staat. In den Evangelischen Perspektiven geht es heute um Martin Luthers radikale Brüder und Schwestern: die Mennoniten. Susanne Betz berichtet. | ||
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Datum: 14.06.2009Länge: 26:15 min Größe: 18.03 MB |
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| Die Einsamkeit der Trauernden - 07.06.2009 | ||
| Wer einen lieben Menschen verloren hat, trauert: Am Anfang hat dafür jeder Verständnis. Doch nach Wochen, nach Monaten Unverständnis statt Mitgefühl: "Irgendwann muss doch auch die Trauer mal vorbei sein..." Hildegunde Wöller beschäftigt sich heute in den Evangelischen Perspektiven mit der 'Einsamkeit der Trauernden'. Denn Trauer stellt alles in Frage und bringt Erstaunliches ans Licht. | ||
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Datum: 07.06.2009Länge: 26:14 min Größe: 18.02 MB |
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| Gott im Alltag - 01.06.2009 | ||
| Für den Tübinger Theologen Jürgen Moltmann gibt es keinen Gott im Himmel. "Das sei", so sagte er kürzlich in einem Interview, "etwas für Engel, er aber sei ein Mensch, und habe einen Gott auf Erden". Doch wo ist dieser Gott auf Erden? Viele Menschen vermissen ihn ganz in ihrem alltäglichen Leben. Gott am Sonntag - darüber lässt sich reden. Gott bei besonderen Anlässen: Hochzeit, Taufe, Weihnachten, Ostern - auch das geht noch an. Aber Gott im Alltag? Vom Lebensstandard ist seit Jahrzehnten die Rede, als hinge von ihm als nur materiell angewandten Maßstab die Seligkeit des Menschen ab. Lebensgesinnung und Freiheit aus der Gewissensbildung haben ihren Kurswert weithin verloren. Anknüpfungspunkte in der christlichen Tradition gibt es genug - etwa die Zehn Gebote. Den Spuren dieser Gebote, der Gegenwart und dem Geist Gottes im Alltag folgen im Beitrag von Kathrin Seyfahrt der frühere landeskirchliche Personalchef Theodor Glaser, die Diakonissin Sr. Erika, die Psychologin Bärbel Wardetzki und andere. | ||
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Datum: 01.06.2009Länge: 26:02 min Größe: 17.89 MB |
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